Schülerpraktikum VAB 2025

Das Schülerpraktikum ist ein wichtiger Bestandteil des Vorqualifizierungsjahrs Arbeit und Beruf (VAB). Die Schülerinnen und Schüler suchen selbstständig eine Praktikumsstelle im gewünschten Beruf. Auf die Stelle müssen sie sich auch bewerben. Wenn die Bewerbung erfolgreich war, dürfen sie zwei Wochen lang erste Erfahrungen in ihrem Wunschberuf sammeln und vor allem ausprobieren, ob der Beruf zu ihnen passt. Einige Schülerinnen und Schüler möchten hier ihren Praktikumsbericht teilen.

Praktikumsbericht von Semira:
Ich habe mein zweiwöchiges Betriebspraktikum für den Beruf Servicekraft in der Jugendherberge absolviert. Täglicher Arbeitsbeginn war 8:00 Uhr, Arbeitsende 16:30. Bei den Servicekräften gibt es zwei Gruppen. Ich war in einer Gruppe mit zwei Kolleginnen. Am ersten Tag meines Praktikums zeigte mir die Betreuerin alle Räume und erklärte mir alles. Meine Hauptaufgabe in diesen zwei Wochen war gemeinsam mit den Kolleginnen das Essen vorzubereiten und die Speisekarte für die Gäste zu aktualisieren. Außerdem beriet ich die Gäste bei der Speisenauswahl und nahm Bestellungen auf, leitete sie an die Küche weiter und brachte die fertigen Gerichte/ Gerichte dann den Gästen. Mir hat das Praktikum als Servicekraft sehr gut gefallen und ich fand den Beruf sehr interessant. Deswegen kann mir gut vorstellen, in diesem Beruf eine Ausbildung zu machen.

Praktikumsbericht von Mohammad:
Meine Praktikumswochen waren in der Physiotherapie. Der tägliche Arbeitsbeginn war um 9:00 Uhr, der Schluss war um 13:00 Uhr. Die Praxis ist in Schwieberdingen. Am ersten Tag zeigte mir der Betriebsleiter die Räume. Es gibt 6 Zimmer, einen Massagenraum, einen Fitnessraum, ein Wartezimmer, einen Wärmeraum und zwei Untersuchungszimmer. Die Mitarbeiter zeigten mir verschiedene Übungen, die ich selbst auch ausprobieren musste. Dann räumte ich Materialien in die Regale ein. Manchmal holte ich die Wäsche aus der Waschmaschine raus. Am zweiten Tag lernte ich, wie man massieren kann. Am dritten Tag lernte ich die Fitnessgeräte kennen. Am vierten Tag durfte ich mit den Patienten die Übungen, die ich zuvor gelernt hatte, ausführen. Am fünften Tag der Woche putzte ich die Räume. In der zweiten Woche war es der gleiche Ablauf wie in der ersten Woche. Das Praktikum gefiel mir sehr. Ich könnte mir vorstellen, in Zukunft als Physiotherapeut zu arbeiten.

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